Forschungsprojekte Status Quo Agile

Status Quo Agile
Dritte Studie zu Verbreitung und Nutzen agiler Methoden

Studie in Zusammenarbeit mit Scrum.org und GPM, Mitglied der International Project Management Assocation (IPMA)

Die 3. Studie „Status Quo Agile“ ist geöffnet.

Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Personen die sich sowohl beruflich als auch fachlich mit Projektmanagement und agilen Methoden auseinandersetzen.

HIER geht es zur Umfrage

Die Teilnehmer profitieren von einem besonders ausführlichen Ergebnisbericht.
Dieser Bericht wird bereits vor der allgemeinen Verfügbarkeit, auf Wunsch, per E-Mail zugesandt.

Agile Methoden wie Scrum, IT-Kanban oder Design Thinking haben in den letzten Jahren äußerst schnell an Bedeutung gewonnen. Verfolgt man die Entwicklung der letzten Jahre, so scheint es, als hätten praktisch alle namhaften Unternehmen in der IT-Entwicklung auf agile Methoden umgestellt. Auch in Bereichen wie Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Einführung von ERP- und Standardsoftwaresystem (SSW) etc. spielen agile Methoden eine zunehmend wichtige Rolle.

Wie aber sehen Nutzung, Verbreitung und Erfolge bei agilen Methoden tatsächlich aus? Im 2. Halbjahr 2016 untersucht die Studie „Status Quo Agile“ bereits zum dritten Mal den tatsächlichen Status Quo der Nutzung agiler Methoden.

 

Diese und andere Fragen untersucht die Studie „Status Quo Agile“:

Wie werden agile Methoden wie Scrum und IT-Kanban in der Praxis genutzt?

Was sind Erfolgsfaktoren und Herausforderungen der erfolgreichen Nutzung agile Methoden?

Wie kombinieren Anwender klassisches Projektmanagement mit agilen Methoden?

Wie werden agile Methoden skaliert?

Wie werden agile Methoden in das Projektportfolio Management eingepflegt?

Wie erfolgreich ist die Anwendung?

 

Die Neuauflage der Studie untersucht, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert hat. Besonderer Schwerpunkt wird auf die tatsächlich gelebte Nutzung, die Erfolge und das Zusammenspiel mit klassischem Projektmanagement sowie Skalierung agile Methoden gelegt.

Vorteile agiler Methoden

Unter anderem versprechen Agile Methoden folgende Vorteile

  • Schnellere Realisierung von Veränderungen
  • Höhere Kundenorientierung - deutliche Beschleunigung bei erkennbarem Nutzen
  • Reduktion unnötigen Dokumentationsaufwandes - Vermeidung eines unnötigen Ressourcen Einsatzes in Projekten
  • Höhere Rate von Ergebnissen, in Bezug auf Zeit, Budget und Qualität
  • Höhere Effizienz und Effektivität
  • Verbesserte Motivation und Einbindung der Mitarbeiter
  • ...

Studienergebnisse der letzten „Status Quo Agile“ Untersuchung (2014)

Insgesamt nahmen über 600 Teilnehmer aus über 30 Nationen teil und halfen wertvolle Informationen über die Praxis der agilen Methoden zu sammeln.
Den Abschlussbericht von 2014 „Status Quo Agile“ können Sie hier kostenlos einsehen.

Die Mehrheit der Anwender agiler Methoden nutzt diese selektiv oder in einer Mischform. Die durchgängige Nutzung agiler Methoden ist nur bei ca. einem Viertel der agilen Anwender der Fall.

Die Erfolgsquote agiler Methoden wird positiver bewertet als die klassischen Projektmanagements. Wieder verzeichnen die durchgängig agilen Anwender den höchsten Anteil sehr erfolgreicher Aktivitäten.

Sechs der sieben am häufigsten genannten Techniken sind Scrum-spezifisch. 15 der 22 spezifisch erfragten Techniken wurden von mindestens 70% der durchgängig agilen Anwender laut eigenen Angaben genutzt.

Agile Methoden werden nach Teilkriterien wie „Ergebnisqualität“, „Effizienz“, „Mitarbeitermotivation“, „Termintreue“ etc. durchgängig besser bewertet als klassische Projektmanagementmethoden.

Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer nutzen agile Methoden erst seit 4 Jahren

Mit 86% ist Scrum die meistgenutzte agile Methode. Danach folgen Kanban, XP und Feature Driven Development.

Bei Teams dominiert die Größe von 5-9 Personen. Auch bei Anwendern klassischen Projektmanagements ist dies die meistgenannte Teamgröße.

Kanban und Design Thinking haben in den letzten zweieinhalb Jahren eine deutlich höhere Wachstumsrate an Nutzern erfahren als agile Methoden insgesamt.

Scrum wird in jedem Teilkriterium besser bewertet als andere Methoden.

Erwartungsgemäß werden agile Methoden vor allem in der Softwareentwicklung genutzt, aber „nur“ IT-nahe bzw. Nicht-IT-Aktivitäten machen bereits 41% bzw. 27% aus.

Scrum, Kanban, Lean und Design Thinking werden in allen Kriterien positiver bewertet als klassisches Projektmanagement.

Bei 75% der Befragten dauert ein Sprint nicht länger als drei Wochen.

Nur 6% der Anwender agiler Methoden und 10% der Anwender klassischen Projektmanagements halten agile Projektteams für undiszipliniert.

Das BPM-Labor der Hochschule Koblenz

Das BPM-Labor für Business Process Management und Organizational Excellence der Hochschule Koblenz wird geleitet von Prof. Dr. Ayelt Komus. Er ist Certified Scrum Master, Autor vieler namhafter Methoden zu agile Methoden dem agilen PMO und der Inszenator der vielen Studien in diesem Bereich. Komus ist Mitbegründer der Modellfabrik Koblenz und seit mehr als 20 Jahren in den Bereichen Bereich Business Process Management, Projektmanagement, Organisationsgestaltung und IT-Management und agile Methoden aktiv.

Kontakt

Weitere Fragen beantwortet Ihnen das BPM-Labor unter info.

 

 

Vielen Dank für die Unterstützung bei der Durchführung der Studie an Heupel Consultants und Prowareness.