Forschungsprojekte Status Quo Agile

Status Quo Agile
Zweite Studie zu Verbreitung und Nutzen agiler Methoden

Studie in Zusammenarbeit mit der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. und der International Project Management Assocation (IPMA)

Die 2. Studie „Status Quo Agile“ ist abgeschlossen.

Wir bedanken uns bei über 600 Teilnehmern aus über 30 Ländern. Den Abschlussbericht können Sie hier kostenlos anfordern.

Bitte tragen Sie Ihre Kontaktdaten in das Formular ein. Im Anschluss daran erhalten Sie unter Ihrer angegebenen Email-Adresse die Zugangsdaten zum Download des Abschlussberichts
„Status Quo Agile 2014“.

 Für Rückfragen und weiteren Austausch stehen wir gerne über info zur Verfügung.

Agile Methoden wie Scrum, IT-Kanban oder Design Thinking haben in den letzten Jahren äußerst schnell an Bedeutung gewonnen. Verfolgt man die Entwicklung der letzten Jahre, so scheint es, als hätten praktisch alle namhaften Unternehmen in der IT-Entwicklung auf agile Methoden umgestellt. Auch in Bereichen wie Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Einführung von ERP-Systemen etc. spielen agile Methoden eine zunehmend wichtige Rolle.

Wie aber sehen Nutzung, Verbreitung und Erfolge bei agilen Methoden tatsächlich aus? Im 2. Quartal 2014 untersuchte die Studie „Status Quo Agile“ bereits zum zweiten Mal den tatsächlichen Status Quo bei der Nutzung agiler Methoden.

Diese und andere Fragen untersucht die Studie „Status Quo Agile“:

Wie werden agile Methoden wie Scrum und IT-Kanban in der Praxis genutzt?

Wie kombinieren Anwender klassisches Projektmanagement mit agilen Methoden?

Wie erfolgreich ist die Anwendung?

Die Neuauflage der Studie untersuchte, wie sich die Nutzung agiler Methoden verändert hat. Besonderer Schwerpunkt wurde auf die tatsächlich gelebte Nutzung, die Erfolge und das Zusammenspiel mit klassischem Projektmanagement gelegt.

Vorteile agiler Methoden

Unter anderem versprechen Agile Methoden folgende Vorteile

  • schnellere Realisierung von Veränderungen
  • höhere Kundenorientierung - deutliche Beschleunigung bei erkennbarem Nutzen
  • Reduktion unnötigen Dokumentationsaufwandes - Vermeidung eines unnötigen Ressourcen Einsatzes in Projekten
  • verbesserte Motivation und Einbindung der Mitarbeiter
  • ...

Studienergebnisse

Insgesamt nahmen über 600 Teilnehmer aus über 30 Nationen teil und halfen wertvolle Informationen über die Praxis der agilen Methoden zu sammeln.

Die Mehrheit der Anwender agiler Methoden nutzt diese selektiv oder in einer Mischform. Die durchgängige Nutzung agiler Methoden ist nur bei ca. einem Viertel der agilen Anwender der Fall.

Die Erfolgsquote agiler Methoden wird positiver bewertet als die klassischen Projektmanagements. Wieder verzeichnen die durchgängig agilen Anwender den höchsten Anteil sehr erfolgreicher Aktivitäten.

Sechs der sieben am häufigsten genannten Techniken sind Scrum-spezifisch. 15 der 22 spezifisch erfragten Techniken wurden von mindestens 70% der durchgängig agilen Anwender laut eigenen Angaben genutzt.

Agile Methoden werden nach Teilkriterien wie „Ergebnisqualität“, „Effizienz“, „Mitarbeitermotivation“, „Termintreue“ etc. durchgängig besser bewertet als klassische Projektmanagementmethoden.

Fast zwei Drittel der Studienteilnehmer nutzen agile Methoden erst seit 4 Jahren

Mit 86% ist Scrum die meistgenutzte agile Methode. Danach folgen Kanban, XP und Feature Driven Development.

Bei Teams dominiert die Größe von 5-9 Personen. Auch bei Anwendern klassischen Projektmanagements ist dies die meistgenannte Teamgröße.

Kanban und Design Thinking haben in den letzten zweieinhalb Jahren eine deutlich höhere Wachstumsrate an Nutzern erfahren als agile Methoden insgesamt.

Scrum wird in jedem Teilkriterium besser bewertet als andere Methoden.

Erwartungsgemäß werden agile Methoden vor allem in der Softwareentwicklung genutzt, aber „nur“ IT-nahe bzw. Nicht-IT-Aktivitäten machen bereits 41% bzw. 27% aus.

Scrum, Kanban, Lean und Design Thinking werden in allen Kriterien positiver bewertet als klassisches Projektmanagement.

Bei 75% der Befragten dauert ein Sprint nicht länger als drei Wochen.

Nur 6% der Anwender agiler Methoden und 10% der Anwender klassischen Projektmanagements halten agile Projektteams für undiszipliniert.

Das BPM-Labor der Hochschule Koblenz

Das BPM-Labor für Business Process Management und Organizational Excellence der Hochschule Koblenz wird geleitet von Prof. Dr. Ayelt Komus. Er ist Certified Scrum Master, Herausgeber von "BPM Best Practice" (Springer Verlag), Mitbegründer der Modellfabrik Koblenz und seit mehr als 15 Jahren in den Bereichen Bereich Business Process Management, Projektmanagement, Organisationsgestaltung und IT-Management und agile Methoden aktiv.

Kontakt

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